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Es war einmal ein Science-Fiction-Comic, da flogen die Raumschiffe in wilden Farborgien durchs All, und an jedem möglichen Winkel des Universums begrüßten barbusige Schönheiten die terranischen Raumfahrer.

 
Wir reden hier nicht von einem "Erwachsenencomic" - sowas gab es in den frühen Siebzigern noch gar nicht! Nein, es waren gerade mal 12-jährige, die da PERRY stapelweise verschlangen und gleichzeitig "mehr Roboter und weniger Sex" forderten.
Die PERRY-Leser von damals sind mittlerweile erwachsen geworden, und sie wissen ganz genau, was sie an PERRY - UNSER MANN IM ALL hatten. Als 1968 das erste Heft von Perry - Unser Mann im All erschien, ahnte noch keiner, dass hier ein Kult geboren wurde. Die ersten Hefte hatten einen ziemlich braven Erzähl- und Zeichenstil.
Mit Heft 37 änderte sich das aber schlagartig: Kunstvolle Pop-Art zierte auf einmal die Seiten. Das hatte es in deutschen Comics noch nicht gegeben! Fließende Formen und bunte Farben wurden zum neuen Markenzeichen der Serie - und nicht zuletzt auch viel nackte Haut, so dass sich mancher Leser fragte, was in der Zukunft aus der Tradition des Kleidertragens geworden sei.
Dieser neuen Gestaltung hat Perry - Unser Mann im All seinen Ruf als Kultcomic zu verdanken. Gut erhaltene Originalausgaben erzielen auf Comicbörsen hohe Preise, und es erschienen bereits zwei Nachdrucke. Auf der
Münchner Comicmesse 2009 waren die alten Perry-Comics und ihre Folgeprojekte sogar Thema einer Sonderausstellung.
Zu Zeiten der ersten Auflage aber überkam den Verlag bald Angst vor der eigenen Courage, und nach und nach wurde Perry wieder deutlich zahmer. 1975 wurde die Serie nach 129 Ausgaben mitten in einem Mehrteiler eingestellt. Die Storyline um den GRALMUTANTEN wurde nie zu einem Abschluss geführt - bis zur Auferstehung der Serie im Jahr 2006.
Mit dem ersten Heft der neuen Serie hat der Alliagtorfarm-Verlag zunächst einmal das damals offen gebliebene Rätsel um den Gralmutanten endlich aufgelöst.
 
Nach ihrer langen Mission kehren Perry Rhodan und Freunde zur Erde zurück, sind dort aber nicht mehr willkommen - die Krankheit Aphilie hat die Menschen gefühlskalt werden lassen. Emotionale Menschen wie Perry und seine Crew gelten als unberechenbar und als Bedrohung.
 
Knapp können sie ihrer Verhaftung
und der Zerstörung ihres Schiffs entkommen und suchen Verbündete im All, mit deren Hilfe sie die Menschen auf der Erde heilen können. Die hoffen sie auf Camelot zu finden, der Flüchtlingswelt, auf die sich die fühlenden Menschen zurückgezogen haben. Aber auch dort ist nicht alles eitel Sonnenschein – nicht lange nach ihrer Ankunft brechen alte Konflikte auf, und ehe unsere Helden sich versehen, sind sie auch dort in einen Kampf auf Leben und Tod verwickelt.
 
Die neuen Perry-Hefte sehen sich in der Tradition der alten Serie aus den 70ern - inklusive nackter Haut und tief empfundener Freude am Absurden -, sind jedoch ernster als die alten Hefte und richten sich auch klar an erwachsenes Publikum. Zu den Fans gehören nicht nur die früheren Liebhaber der alten Comicreihe, sondern auch viele aktuelle Leser der Perry Rhodan-Romanserie.
 
Comic-Autor Kai Hirdt ist zudem die Twitterstimme des Perry Rhodan aus der Romanreihe und berichtet live von Abenteuern und Bedrohung aus fremden Galaxien wie auch aus unserem Sonnensystem.
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